BILAK A ist ein moderner wasserverdünnbarer transparenter Lack mit breitem Anwendungsspektrum. Er wird sowohl für Lasur-Anstriche als auch für die Erstellung von durchgehenden schützenden Beschichtungen verwendet... farblos oder in den gewählten Farbton getönt. Gewöhnlich wird er auf Holz-, Spanplatten- und Faserplatten sowie Verkleidungen, massive Holzgegenstände und Konstruktionen oder Korkböden angewendet,... sowohl im Außen- als auch im Innenbereich. Die universellen Eigenschaften des Lacks ermöglichen seine Verwendung auch für Zwecke wie z.B. die Festigung und staubfreie Behandlung von Betonböden.
Vorwiegend für professionelle Anwendungen wird der Lack auch in der Modifikation „Dickschichtlasur“ hergestellt, die es ermöglicht, die Anzahl der Schichten zur Schaffung einer ausreichenden Dicke der Schutzschicht zu minimieren, auch im Hinblick auf den Schutz gegen Zerstörungen durch UV-Strahlung. Gleichzeitig sind hier weitere Eigenschaften wie z.B. die Dampfdurchlässigkeit und das Nachkleben optimiert,... so dass der Lack auch vorteilhaft zur Endbehandlung von gewöhnlichen Holzmöbeln einschließlich Gartenmöbeln verwendet werden kann. BILAK A eignet sich nicht für Umgebungen mit dauerhaftem Kondensat von Wasserdampf oder zur Herstellung von Schutzbeschichtungen unter Wasser. Spezielle Anwendungen sollten besser mit dem Hersteller konsultiert werden.
Verbrauch:
6 - 8 m² /kg in einer Schicht, abhängig von der Struktur und Porosität des Untergrunds. Lasurbeschichtungen 10 - 18 m²/kg Lack.
Verdünnung:
Der Lack ist für gewöhnliche Anwendungen optimal ab Werk verdünnt. Angemessen kann er mit Wasser bis zur optimalen Verarbeitbarkeit nach den Anforderungen des Benutzers verdünnt werden.
Auftragen:
BILAK A wird mit Pinsel, Rolle oder Sprühgerät aufgetragen. Saugfähige Untergründe einschließlich Holz sollten zuerst biostatisch behandelt und gut mit einem geeigneten Tiefgrund imprägniert werden ... z.B. BILEP F. (Geeignete fungizide Präparate ... PREGNOLIT D - Sanierung, BOCHEMIT QB, PREGNOLIT UNI, LIGNOFIX Eko, ... ) Eine weniger geeignete Methode ist die Impregnation mit einem im Verhältnis 1:2 mit Wasser verdünnten Lack (Lack : Wasser). Die Oberfläche von Nadelholz mit hohem Harzgehalt (insbesondere Kiefer) sollte zuerst von diesen Harzen befreit werden... am besten mit einer Mischung aus verfügbaren Verdünnern (unpolar x polar)... z.B.: technisches Xylol (S6005) + Ethylalkohol (denaturierter Alkohol) im Verhältnis etwa 1:1. Zur Erstellung von Lasurbeschichtungen auf Holz wird der Lack etwa im Verhältnis 1:1 mit Wasser verdünnt. Achten Sie beim Auftragen darauf, dass der ausgehärtete Film auf der Holzoberfläche visuell nicht sichtbar ist. Überschüssiger Lack sollte mit einem Tuch abgewischt werden. Lasurbeschichtungen für den Außenbereich sollten besser in einem kräftigeren Farbton angestrebt werden (Schutz des Holzuntergrunds gegen UV-Strahlung). Durchgehende Schutzfilme werden durch das Streichen oder Sprühen von unverdünntem Lack in mindestens zwei Schichten erstellt. Insbesondere bei farblosen Beschichtungen für den Außenbereich muss eine Mindestdicke des ausgehärteten Films von 120 μm geschaffen werden, was mit etwa drei Schichten unverdünntem Lack (bei einem Verbrauch von etwa 0,5 kg/m²) erreicht wird.
Im Falle der Verwendung der Lackmodifikation „Dickschichtlasur“ kann diese Dicke bereits in zwei Arbeitsschritten erreicht werden. Zur Festigung von Silikatuntergründen ist es notwendig, zuerst ein spezielles tief eindringendes Präparat BILEP F (mit etwa 50% Wasser verdünnt) zu verwenden, eventuell mehrmals hintereinander, bis es eindringt, und dann kann der vorbereitete Untergrund mit zwei Schichten unverdünntem Lack in der gewählten Farbe versehen werden. Der Lack wird auf einem trockenen, von Schmutz befreiten Untergrund aufgetragen. Die Temperatur des Untergrunds und der Umgebung darf nicht unter +8°C fallen. Zwischen den Schichten sollte eine technologische Pause eingehalten werden - optimal sind bei normalen Bedingungen etwa 8 Stunden. Vor der Verwendung gut schütteln, seidenmatte und matte Lacke während der Arbeit auch umrühren. Bei komplizierteren Situationen konsultieren Sie den Hersteller.
Zusammensetzung: