Der Saft aus den Blättern enthält geringe Mengen an Apfelsäure, Zitrone, Oxalsäure, außerdem Asparagin und die bittere Substanz Lactusin. Daher wird der Salat auch als leichtes Beruhigungsmittel und Narkotikum verwendet. Salatsaft, der in Wein gelöst ist, soll ein wirksames Mittel gegen Schmerzen sein. Salat wirkt entzündungshemmend, aus den Extrakten werden Lösungen zur Behandlung von Sonnenbrand und verhornter Haut hergestellt. Er wird auch als Umschlag bei Prellungen oder innerlich gegen Magenulkus oder Dickdarmentzündungen verwendet. Zudem wirkt er gegen Husten, Krämpfe und Atembeschwerden. Aus agrarischer Sicht benötigt Salat einen guten, ausreichenden luftigen Boden der zweiten Sorte. Er ist anspruchsvoll in der Versorgung mit Nährstoffen in sofort verfügbarem Zustand. Sonnige Lagen werden empfohlen. Bei der Direktsaat ins Beet werden die Samen flach in Reihen oder in kleinen Mengen im Abstand von 25 x 25 bis 30 x 30 cm ausgesät und die Pflanzen nach dem Auflaufen vereinzelt. Für die Anzucht werden die Samen flach in Schalen ausgesät, und im Stadium der Bildung echter Blätter werden die Pflanzen dann im Abstand von 4 x 4 cm pikiert. Die Tagestemperaturen sollten im Bereich von 16 - 20 °C und Nachttemperaturen von 4 - 6 °C gehalten werden. Bei 4 - 6 echten Blättern wird flach ins Beet gesetzt, so dass das Herz der Pflanze nicht überdeckt wird. Die Bewässerung erfolgt regelmäßig in kleinen Wasserportionen.
Magnesium ist wichtig für den Stoffwechsel und die Übertragung von Nervenimpulsen in den Muskeln. Ein Mangel führt zu Müdigkeit, Nervosität und mangelnder Konzentration. Der Komplex natürlicher Stoffe im Salat hat krampflösende und schmerzlindernde Eigenschaften. Regelmäßiger Salatkonsum stärkt das Immunsystem und kann auch das Krebsrisiko senken. In Bezug auf den Gehalt sind die äußeren Hüllblätter der Kopfgröße wertvoller, auch wenn die inneren geilen Blätter schmackhafter und zarter sind. Die Pflanze enthält Wasser, Proteine, Fette und Ballaststoffe sowie wertvolle Mineralstoffe wie K, P, Ca, Mg, Fe, Vitamin C, A, B1 und B2. Aufgrund des Gehalts an hohem Wasseranteil und bis zu 1,5 % Ballaststoffen, was die Darmbewegung beschleunigt, wird Verstopfung behoben, schädliche Substanzen werden gebunden, was nicht nur zur Gewichtsreduktion beiträgt, sondern auch zur Reinigung des Körpers. Aufgrund seines niedrigen Energiegehalts ist er daher für eine Reduktionsdiät geeignet.
Charakteristik
Kopfsalat Freiland (Lastuca sativa L.var.capitata L.) - König des Mai 1.
Inhalt der Verpackung
0,4 g (800 - 1000 Samen in 1 g, HTS 1 - 1,5 g) - behandelt gegen pilzliche Krankheiten: Nein.
Eigenschaften
Die Sorte König des Mai 1 ist eine frühreife Sorte, die für die früheste Frühjahrskultivierung und für das Vorziehen in unheizten Folienabdeckungen bestimmt ist. Sie bildet mittelgroße, etwa 250 - 350 g schwere, hellgrüne, geschlossene Köpfe. Der Kopf ist fest und hat bei niedrigen Temperaturen eine charakteristische anthocyanfarbene Färbung (Rötung) des Hüllblattes. Die Sorte ist mittelmäßig resistent gegen Schossen.
Methoden der Aussaat
Abstand 25 x 25 cm.
Vegetationsdauer
70 - 100 Tage von der Pflanzung bis zur Ernte.
Übersicht über Aussaat- und Erntezeiten
- Aussaat - Februar, März, April
- Ernte - Mai, Juni
Kopfsalat ist nicht für die klassische Lagerung geeignet. Es ist vorteilhafter, verschiedene Sorten nacheinander auszusäen und anschließend schrittweise zu ernten. Seine Haltbarkeit kann jedoch auf verschiedene Arten verlängert werden. Eine davon ist das Abnehmen der Blätter, die dann in einen Mikroplastiksack gelegt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Auf diese Weise kann Kopfsalat bis zu einer Woche aufbewahrt werden. Eine andere Methode besteht darin, die Blätter von einem abgeschnittenen Kopf, der in einer flachen Schüssel mit Wasser an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrt wird, nach und nach zu entnehmen. Diese Methode hält den Salat etwa 12 - 24 Stunden in der gewünschten Qualität. Es ist zu beachten, dass die Lagerdauer bei dieser Gemüsesorte auch von der Sorte abhängt.
Diese Angaben sind nur informativ. Der Verkäufer haftet nicht für mögliche Anbaufehler.